Plasma-Hautstraffung nach Liposuktion

Wie funktioniert die Plasma-Straffung?

Die Plasma-Straffung ist eine revolutionäre Technik zur Hautstraffung. Während andere Techniken wie zum Beispiel die Laserstraffung über Hitze funktionieren, strafft der Plasma-Laser die Haut mittels eines gekühlten Plasmastrahls.

Die Behandlung findet in Kombination mit einer Liposuktion statt. Durch eine Liposuktion entsteht eine Wundhöhle und legt die bindegewebigen Strukturen frei. Und genau hier wirkt der Plasma-Laser. Das Handstück wird unter die Haut eingeführt. Über dieses Handstück fließt Heliumgas. Zusätzlich fließt durch die Spitze des Handstückes auch Strom. Dieser Strom entfernt aus dem Heliumgas ein Elektron und ionisiert damit das Helium, es entsteht eine Plasmaflamme. Diese Plasmaflamme ist selektiv für die bindegewebigen Strukturen und erhitzt diese für 0,44 Sekunden auf 80° Celsius. Das restliche ausströmende Gas kühlt das Gewebe aber gleichzeitig, sodass eine Verbrennung fast nicht möglich ist. Es handelt sich daher um eine Heliumgas gekühlte Hautstraffung, sogenanntes ‚Cool Plasma‘.

Was für Effekte kann ich mit der Plasma-Straffung erzielen?

Bei der Plasma-Straffung ist der Straffungseffekt nochmal höher als bei einer reinen Laserstraffung. Zudem ist die Erholungsphase nach einer Straffung der Haut schneller als bei einer Straffung mit einem Lasergerät. Es gibt erfahrungsgemäß weniger Hämatome, weniger Schwellung und weniger Schmerzen. Auch das ‘brennende Gefühl’ welches eine Laserstraffung gerne hinterlässt, fehlt bei der Plasma-Straffung vollständig. Während der Straffungseffekt bei einer Laserstraffung bis 6 Monate dauern kann, bis er vollständig sichtbar ist, beginnt sich nach einer Plasma-Straffung die Haut bereits nach wenigen Tagen sichtlich und merkbar zusammenzuziehen.

Welche Risiken bestehen bei einer Hautstraffung mittels Plasma-Straffung?

Die Technik hinter der Plasma-Straffung ist eine bekannte Technik, welche seit Jahren in der Bauchchirurgie verwendet wird, um hier schonend das Gewebe zu trennen. Hier wird der gekühlte Plasmastrahl wie eine Art Skalpell verwendet.

In der plastischen Chirurgie glättet und strafft die Plasma-Straffung die Haut auf eine besonders schonende Art und Weise. Der Plasmastrahl erhitzt das Gewebe für ca. 0,44 Sekunden und springt dann weiter auf die nächste bindegewebige Struktur. Die Behandlungsdauer ist daher extrem kurz, gleichzeitig wird das umliegende Gewebe durch das Heliumgas gekühlt. Der Plasmastrahl schrumpft die vorhandenen bindegewebigen Strukturen maximal zusammen, das ausströmende Gas verhindert Verbrennungen im Gewebe. Durch diesen schnellen Wechsel des Strahls sowie durch die Kühlung durch das ausströmende Heliumgas, ergibt sich der Begriff dass ‚Cool Plasma‘.

Vergleicht man die Plasma-Straffung mit einer Behandlung mit herkömmlichen Lasergeräten, welche das umgebende Gewebe erhitzt, sind die Risiken einer Anwendung mit Heliumplasma sehr viel geringer – bei gleichzeitig deutlich höherem Effekt und einer schmerzfreien, unkomplizierten Anwendung.

Wo kann die Plasma-Straffung überall angewendet werden?

Die Plasma-Straffung kann in der plastischen Chirurgie zur Straffung der Haut von innen verwendet werden. Typische Stellen, die von einer Plasma-Straffung profitieren, sind die Innenseiten der Oberschenkel, die Oberschenkelvorderseiten und Außenseiten (‚Reiterhosen‘), der Bauch, der Rücken aber auch der Hals. Mittels eines speziellen Handstücks lassen sich hier ausgezeichnete Straffungseffekte bei lockerer Haut unter dem Kinn bzw. am Hals erzielen.

Plasma-Straffung wird allerdings nicht nur unter der Haut verwendet. Mittels eines speziellen Handstücks kann die Haut auch von außen behandelt werden. Dies funktioniert ähnlich einer Behandlung mit einem Laser. Hier kommt es zu einer Abtragung der obersten Hautschichten und damit zu einer Erneuerung dieser Strukturen, was zu einer extremen Hautstraffung und damit zu einer deutlichen Reduzierung von Fältchen führt.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Je nach Einsatz und in Kombination mit einer Liposuktion bei Lipödem variieren die Kosten und werden individuell in einem Beratungsgespräch von Ihrer behandelnden Fachärztin/arzt mit Ihnen besprochen.

Lipödem: FAQs

Für Patientinnen stellen sich beim Lipödem viele Fragen. Wie läuft die Operation ab? Kann eine konservative Therapie die Liposuktion ersetzen? Wann bin ich nach dem Eingriff wieder fit? Wer übernimmt die Kosten? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unseren FAQs.